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Digitalisierung in der Immobilienbranche

Die Digitalisierung hat inzwischen fast alle unserer Lebensbereiche erreicht. 
Auch wenn man es manchmal im Alltag kaum mehr wahrnimmt: Ohne Digitalisierung ist Vieles schlichtweg nicht mehr vorstellbar oder erscheint einem völlig veraltet. 

Die Immobilienbranche erreicht die Digitalisierung vergleichsweise spät. Dafür sind die Chancen und Möglichkeiten dank einem enormen Effizienzpotenzial immens.

Der digitale Wandel - was ist Digitalisierung?


Digitalisierung bedeutet, dass analoge Informationen in ein digitales Format gebracht werden. Im Grunde ist also jedes gescannte Blatt Papier eine Digitalisierung. 
Heutzutage wird zumeist digitalisiert, um Zeit, Kosten und Platz zu sparen. Und das hört beim Scan von Dokumenten nicht auf, sondern fängt dort gerade erst an.

Wir kennen es aus unserem Alltagsleben. Unser Smartphone und Google Maps navigieren uns sicher zu unserem nächsten Ziel, wo man früher noch Papierkarten ausfalten musste oder den Autoatlas unter dem Beifahrersitz hervor kramte. Im Büro sitzen die meisten Menschen vor einem PC, statt vor unendlichen Ordner Stapeln oder Papier Wüsten. 

Der digitale Wandel ist also in voller Fahrt. In einigen Bereichen der Immobilienbranche hat Sie auch längst Einzug genommen: Die Wohnungssuche oder auch die Suche nach einem Haus zum Kauf findet zumeist online statt. Mit unserem Portal immome.com nun auch der Immobilienverkauf.

Grundsätzlich eignen sich alle standardisierten Prozesse zur Digitalisierung. Insbesondere wenn diese eine hohe Anzahl an Anwendungsfällen und eine geringe Komplexität vorweisen.

Die Immobilienwirtschaft und ihre Digitalisierung



Die Onlinesuche nach einer Immobilie ist nur ein kleiner Schritt in einer Kette digitaler Vorgänge, die sich inzwischen fast automatisch bei der Veräußerung einer Immobilie abspielt. Jeder Akteur kommt innerhalb dieser Kette mit den laufenden digitalen Prozessen in Berührung. 
Vom Online Immobilienportal, in dem die Immobilie angeboten wird, zum E-Mail Kontakt mit einem Makler, bis hin zum digitalen Übergabeprotokoll auf dem Tablet - die Digitalisierung hat die Prozesse längst vereinfacht.

Aktuelle Studien und Umfragen in der Immobilienbranche



Darüber hinaus gibt es jedoch noch weitaus mehr Potenzial zur Digitalisierung im Immobiliensektor.  Jede vierte Immobilienfirma investiert aktuell 5% ihre Jahresumsatzes in die Digitalisierung (ZIA & EY Real Estate [https://www.ey.com/de_de/advisory/how-digital-transformation-opened-new-channels-for-growth]) und die Zahlen dürften rasant steigen.Vermehrt haben daher Consulting Unternehmen, Banken und Wirtschaftsprüfungen in den letzten Jahren Studien und Umfragen zur Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft durchgeführt.

Diese kamen zum übereinstimmenden Ergebnis, dass vor Allem die Prozesse innerhalb der Immobilienwirtschaft über digitale Wege optimiert werden können. Das wiederum lässt eine schnellere Bearbeitung in allen Bereichen zu.

Eine Umfrage aus dem Jahr 2019 von Union Investment [https://realestate.union-investment.com/de/mediathek/presseinformationen/2019/2019_08_15_digitalisierung.html] ergab, dass besonders in vier Handlungsfeldern in die Digitalisierung investiert wird.
Die Optimierung von Standardprozessen und Schnittstellen steht dabei an oberster Stelle, gefolgt von der Verbesserung der IT-Sicherheit und des Datenschutzes. An dritter Stelle wird die Optimierung der Kundenkommunikation genannt. Besonders interessant ist das vierte Handlungsfeld: die digitale Transformation in den Köpfen der Mitarbeiter müsse vorangetrieben werden. 

PwC hat mit einer Studie im Jahr 2018 [https://www.pwc.de/de/real-estate/real-estate-am-benchmarking-survey-2018.html] den aktuellen Stand der Digitalisierung innerhalb der Immobilienwelt erfasst und somit eine Prognose für die Zukunft erstellt. 
Hierbei ergaben sich vier hauptsächliche Technologie Felder, welche die Immobilienbranche am meisten beeinflussen werden:
Künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Blockchain und Drohnentechnologien.

Chancen der Digitalisierung für die Immobilienbranche



Innerhalb der Immobilienbranche gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Digitalisierung. Investitionen lohnen sich vor Allem dann, wenn das Effizienzpotenzial durch neue Technologien steigt und ein Mehrwert für den Endnutzer entsteht, ergibt eine Studie von Deloitte [https://www2.deloitte.com/de/de/pages/real-estate/articles/digitalisierung-real-estate.html#]. 

Ein solches Potenzial kann sich in der Empfangs Automation verstecken, in der Digitalisierung der Grünanlagenpflege oder innerhalb von automatisierten Überwachungssystemen.

Digitalisierung in der Hausverwaltung



Immobilieneigentümer können bei der Hausverwaltung einen Haufen an Prozessen digitalisieren und dadurch vereinfachen. Durch die digitale Kommunikation via E-Mail werden nicht nur Kosten, sondern auch Geld gespart. 
Dies gilt auch, wenn Abrechnungen wie Nebenkosten, Kautionen und Heizkosten digital verwaltet werden können. 
Elektronische Übergabeprotokolle erleichtern und beschleunigen die wiederkehrenden Abläufe bei Wohnungsübergaben. 
Datenablage und Datenaustausch können dank zahlreicher spezieller Software Anbieter digitalisiert und deutlich vereinfacht werden. 

Überwachungssysteme sind bereits seit einigen Jahren mit Kameras und ausgeklügelter Sensorik ausgestattet. Die Technologie erweitert sich jedoch laufend: Inzwischen ist eine Überwachung mit Drohnen zur Realität geworden.

Die Pflege von Grünanlagen wird via Timer automatisch geregelt und lässt den Gartensprenger jeden Tag zur gleichen Zeit angehen.
Nicht zuletzt die Empfangs Automation.

Virtual Reality - interaktive Kundenerlebnisse



Die Studie von PwC aus dem Jahr 2018 beinhaltete eine Umfrage, welche Technologie in Zukunft den größten Einfluss auf die Immobilienbranche haben würde. 83 % antworteten, dass Virtual Reality und der Einsatz von Drohnen das größte Potenzial für die Zukunft haben würden.
Emotionen waren schon immer der größte Treiber des Menschen. Wer eine Immobilie bereits vorab durch Virtual Reality visualisieren kann, der wird sich leichter begeistern lassen. Das gilt für einen Neubau genauso wie für das Anwesen zur Investition, welches in einem anderen Land steht. 

Digitale Besichtigungen, 360 Grad Videos oder Aufnahmen von einer Drohne um ein großzügiges Stück Land zu überblicken - das alles ist Virtual Reality. 

Durch digitale Lösungen lassen sich zudem bei der Bauplanung Planungsfehler vermeiden und Einrichtungsoptionen bereits vor dem eigentlichen Bau begutachten.

BIG DATA - Prozessoptimierung durch Daten



Big Data ist ein Begriff, der erst durch die Digitalisierung entstanden ist. Er bezeichnet eine Menge an digitalen Daten, die zur analogen Auswertung schlichtweg zu komplex sind. Das einfachste Beispiel kennt Jeder: Beim Online Shopping klickt man auf die Detailansicht eines Produktes. Unter der Beschreibung erscheinen Shopping Empfehlungen basierend auf dem, was andere Interessenten an dem Produkt sich noch angeschaut haben. Diese Empfehlungen werden durch Big Data zusammengestellt.

In der Immobilienbranche nimmt Big Data ebenfalls Einzug. Durch Alarmsysteme mit Fingerabdruck Sensorik, Smart Homes mit individuell ausrichtbarer Technologie und längst in der digitalen Immobiliensuche.

Die Zukunft ist digital - auch in der Immobilienbranche



Die TU Dresden wurde auf der bauma Messe 2016 in München mit dem Innovationspreis in der Kategorie Forschung ausgezeichnet. Das CONPrint3D Team der Universität hat ein Verfahren entwickelt, wie es Beton mit einem 3D Drucker herstellen kann[https://tu-dresden.de/bu/bauingenieurwesen/ifb/das-institut/news/CONPrint3D].

Es ist ganz klar, dass die Digitalisierung erst in ihren Anfängen die Immobilienwirtschaft erreicht hat. Unternehmenszentralen und ShowRooms bringen bereits die eigene Modernität zum Ausdruck, während innerhalb anderer Bereiche die Digitalisierung erst in den Startlöchern steht.
 
Unser Portal immome.com erleichtert den Verkauf ihrer Immobilie durch unser smartes digitales Portal. Einfach Daten in unser Online Formular eintragen und innerhalb von 24 Stunden ein faires Angebot erhalten - ganz ohne aufwändige Arbeit. Digitalisierung ist uns längst kein Fremdwort mehr. 



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