Article title image

Trends und Veränderungen im Immobilienmarkt

Der Immobilienmarkt befindet sich seit langer Zeit in einem konstanten Wandel der Fortentwicklung. Wohnraum wird benötigt, ob in der Stadt oder auf dem Land.
Doch in welche Richtung gehen die Trends? Was wird sich nach der Corona-Krise ändern?
Wir haben versucht einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Wenn man versuchen würde die Entwicklungen am Immobilienmarkt zusammenzufassen, würde ein unzufriedener Satz entstehen: Die Entwicklungen sind sehr unterschiedlich. 
Man muss einen etwas genaueren Blick riskieren, um zu einer richtigen Einschätzung zu gelangen.

In den großen A-Städten wie Berlin und München nimmt der Strom an Zugezogenen und Wohnraum Suchenden kaum ab. Dabei sind die Zeiten der rasanten Preisentwicklungen scheinbar vorbei. Modernisierung von alten Gebäuden und vor Allem der Neubau von Wohn Konzepten passen sich den veränderten Lebensumständen an. Die Digitalisierung ist dabei einer der größten Treiber. 

Auf dem Land wird individueller Wohnraum gesucht, der Platz für die freie Entfaltung bietet. Und trotzdem sinken die Preise vor Allem bei freistehenden Häusern. Wer am Immobilienmarkt Schritt halten will, sollte die Trends im Auge behalten.

Immobilienpreise - platzt die Blase?



Seit mehr als acht Jahren sind die Immobilienpreise in Deutschland hauptsächlich gestiegen. Insbesondere in A-Städten hat der Strom an Zugezogenen bis heute kaum abgenommen. Bezahlbarer Wohnraum ist knapp und damit begehrt. Das hat die Preise in den vergangenen Jahren rasant steigen lassen. Doch das kann nicht ewig weiter gehen.

Zudem ist die Corona-Krise noch längst nicht ausgesessen. Welche Nachwirkungen es davon auf dem Immobilienmarkt zu spüren gibt, kann nur die Zukunft zeigen. Klar ist, dass insbesondere Gewerbe Immobilien neu bewertet werden müssen.


Der Preisboom in Großstädten 



Den Preisanstieg wird es in A-Städten weiterhin geben, wenn auch längst nicht mehr so rasant wie in den letzten Jahren. Zumindest ist die Deutsche Bank sich sicher, dass der Preistrend in A-Städten bis 2022 relativ stabil bleibt. Inwiefern ein Virus wie Corona die Entwicklungen nachhaltig beeinflussen wird, bleibt jedoch abzuwarten. 
Fakt ist, dass die Renditeerwartung in A-Städten in Zukunft weiterhin sinken wird. Ein Beispiel hierfür ist Berlin. Die Stadt erlässt Gesetze, welche die maximalen Mieten regeln soll. Dies kann jedoch auch den Bau von neuen Projekten fördern, die von den Gesetzen weitestgehend ausgeschlossen sind.

Städte werden weiterhin attraktiver und treiben die Urbanisierung voran. Universitäten, neue Niederlassungen von Unternehmen und vor Allem die Digitalisierung sind dabei große Anziehungs Magneten.

Eine Chance ist in sogenannten B-Städten zu wittern. Leipzig, Hannover, Aachen oder Magdeburg könnten bald einen Boom erleben. Auch Städte wie Darmstadt ziehen junge Leute an. Der Technologie Standort gilt inzwischen als Vorreiter, wenn es um moderne Urbanisierung geht. 


Der Traum vom Eigenheim auf dem Land



Während die Preise in den Städten weiterhin einen Aufwärtstrend aufweisen, verändern sich die Bedürfnisse im Umland. Hier steigen die Preise vor Allem für Reihenhäuser. Junge Familien flüchten vor den steigenden Mieten der Städte und suchen ein gemütliches Nest im Umland. Auch wenn in den meisten Gebieten freistehende Häuser günstiger zu erwerben sind, so diktiert die Auswahl an Jobs meistens den Wohnort. Doch auch hier gibt es Ausnahmen. 
An der Grenze zu den Niederlanden werden Einfamilienhäuser teurer als auf dem Markt üblich angeboten. Die Arbeitslosenquote in der Region ist gering und die Nachfrage regelt den Markt. Das führt zu Entwicklungen, die sich in jeder Region unterscheiden können. 

Das Leben in der Stadt und das Leben auf dem Land vereinen vor Allem einen großen Trend, der immer wichtiger wird: Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit - mehr als nur ein Trend?



Es gibt zwei Themen, an Denen heutzutage kaum Jemand vorbei kommt. Die voranschreitende Digitalisierung und der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit. Beide Themen prägen auch die Welt der Immobilien wie nie zuvor.

Spätestens seit ‘Fridays for Future’ begann mit steigenden Zahlen durch die Straßen zu marschieren, sollte Jedem aufgefallen sein, dass der Wunsch nach Nachhaltigkeit innerhalb der Bevölkerung wächst. Egal ob in der Stadt oder auf dem Land: Eine umweltfreundliche und klimabewusste Bauweise wird bei Neubauten geschätzt, wenn nicht sogar bereits vorausgesetzt. 

Innovationen prägen dabei die Entwicklung innerhalb der Immobilienbranche. Der Einsatz von erneuerbaren Energien, modernen Stadtgärten und die Idee vom Leben & Arbeiten unter einem Dach prägen neue Architektenpläne.

Auch auf dem Land sind Innovationen gefragt. Wie bringt man die Moderne der Stadt aufs Land? Und wie vereint man das langsame nachhaltige Leben auf dem Land mit dem modernen schnellen Rhythmus des Lebens in der Stadt?
Die sozialen Bedürfnisse ändern sich ständig und mit Ihnen die Bedürfnisse auf dem Immobilienmarkt. Die Urbanisierung wird die Entwicklung vermutlich weiterhin maßgeblich prägen. Wenn sich doch gleichzeitig 73% aller Deutschen mehr als 100qm für ihr Eigenheim wünschen.

Trend: Mikro Apartments  



In Großstädten zeichnet sich seit einigen Jahren ein ganz eigener Trend ab. Die steigenden Zahlen der Studenten und auch der Berufspendler hat Platz für einen ganz eigenen Markt von kleinen möblierten Mikro-Apartments geschaffen. 

Die Apartments sind meist nur 20-40 qm klein und haben selten mehr als ein Zimmer. Praktischerweise befinden sich Schlafzimmer, Wohnzimmer und eine Küchenzeile in ein- und demselben Raum. Hinzu kommt in den meisten Fällen lediglich ein Badezimmer.

Durch eine hochmoderne Ausstattung sind solche Apartments bei Zuzügler sehr begehrt. Ohne viel Aufwand kann man direkt einziehen. Das macht das Modell vor Allem spannend für Menschen, die aus naheliegenden EU-Ländern nach Deutschland kommen. 

Die Gebäude sind meist für eine Multifunktionalität errichtet worden. Viele bieten einen Gemeinschaftsraum oder eine geteilte Dachterrasse. Auch Co-Working Spaces und gemütliche Cafes wurden in diesen Gebäuden häufig mit gedacht. Und auch das Thema Nachhaltigkeit wird durch offene Gemeinschaftsgärten, erneuerbare Energie eine moderne Bauweise oft aufgegriffen.

Für Eigentümer ist das Modell Mikro-Apartments spannend, da durch de Möblierung und moderne Ausstattung höhere Mieten verlangt werden können.

Digitalisierung - der Treiber der Entwicklung



Nicht zuletzt prägt die Digitalisierung die Immobilienbranche immer mehr. 
Unsere Plattform Immome ist das beste Beispiel. Wir vereinfachen den Prozess zum Immobilienverkauf, damit Du innerhalb von 24 Stunden ein Angebot erhältst. Das geht nur dank der Digitalisierung. Und doch ist unsere Plattform nur eines von vielen Beispielen.

Big Data, Künstliche Intelligenz, Virtual Reality - die Digitalisierung treibt alle Entwicklungen innerhalb des Immobilienmarktes an. Prozesse können optimiert werden, während Investitionen besser eingeschätzt werden. Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Immobilienbranche sind weit umfassend. Deswegen haben wir zu diesem Thema bereits einen ganzen Artikel verfasst, indem wir die Digitalisierung innerhalb der Immobilienbranche zusammengefasst haben.

Neueste Artikel